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Schlagwort: Patchwork

Großes Finale für den 365-Tage-Quilt

Was als 365-Tage-Quilt begann, ist nun eine Zwei-Jahres-Patchworkdecke geworden. Und sie besteht auch nicht aus 365 Stoffreste-Quadraten, sondern „nur“ aus 252. Also alles ganz anders. Letztlich ging es ja aber um eine sinnvolle Stoffreste-Verwertung und da kann man die Regeln auch mal unterwegs anpassen.

Nun ist also eine ca. 1,30 m x 1,60 m große Patchworkdecke entstanden, die zu Weihnachten auch schon den Besitzer gewechselt hat. Nachdem ich von der Anleitung von Pech & Schwefel so begeistert war, nach der ich auf halber Strecke angefangen habe, die Stoffquadrate ihrerseits in Vierer-Blocks anzuordnen und zusammenzunähen, habe ich die bereits genähten Reihen noch einmal aufgetrennt – eine Entscheidung, die mir diverse Stunden mit dem Auftrenner beschert hat. Doch diese Methode versprach einfach mehr Präzision.  Die 63 Vierer-Blocks habe ich anschließend halbwegs farbkoordiniert angeordnet und beim Zusammennähen die gleiche Methode verwendet.

Entgegen üblicher Patchwork-Konvention habe ich für die Rückseite einen ganz besonders flauschigen Stoff ausgewählt und dafür auf ein Volumenvlies verzichtet. Die Decke sollte als gemütliche Kuscheldecke auf der Couch dienen können und nicht ein steifer Teppich werden. Diese Entscheidung erwies sich als gut, denn so ist die Decke noch formbar und anschmiegsam.

Nachdem ich mit der Anleitung fürs Zusammennähen schon gut gefahren war, habe ich mich auch beim Quilten und Einfassen an das gleiche Pech-und-Schwefel-Tutorial gehalten.

Bleibt die Frage: und nun?

Als Stoffreste-Projekt war der Quilt ideal und er braucht unbedingt ein Nachfolgeprojekt. Der Bedarf an großen Decken ist aber (auch im Familien- und Bekanntenkreis) natürlich nicht enorm, sodass ich vielleicht eher versuchen sollte, öfter mal eine kleinere (Baby-)Decke zu nähen. Bei der aktuellen Reproduktionsrate meines Umfelds scheint der Bedarf hier jedenfalls noch nicht gedeckt…

 

April, April – was, schon so spät!?

Ein Blick auf den Kalender sowie die regelmäßige Frage einer Blogleserin: „Wie geht’s dem Quilt?“ lösten in den letzten Wochen nicht gerade Zuversicht aus. Denn es herrschte nicht nur hier zwei Monate Sendepause, sondern auch an der Nähmaschine.

Nun sind die Monate Februar und März traditionell beruflich gut ausgefüllt, sodass wenig Zeit für Sonderprojekte bleibt. Das war auch in diesem Jahr nicht anders, weshalb es um das Jahresprojekt Quilt noch nicht geschehen ist, nur weil die vergangenen zwei Monate mau waren. Das war schließlich absehbar. Am letzten Wochenende habe ich nun endlich wieder einmal ein paar Quadrate zusammengesetzt und komme damit bis jetzt auf ca. 50 vernähte und etliche weitere zugeschnittene Quadrate, die noch auf farblich passende Gesellschaft warten. Wäre ich im Soll, müsste ich bis heute 90 Teile verarbeitet haben.

365-Tage-Quilt Stand April

Über Ostern geht es nun einige Tage in die Heimat,  wo in meinem ehemaligen Kinderzimmer inzwischen ein Nähplatz Einzug gehalten hat. Wenn das kein gutes Omen ist…

(Und wer weiß – vielleicht fallen bei der Gelegenheit noch ein paar fremde Stoffreste ab, die mein Sortiment ergänzen und den Quilt beleben können.)

365 im Quadrat = 2015

Zum neuen Jahr gute Vorsätze zu fassen (um sie dann innerhalb kurzer Zeit doch wieder zu vernachlässigen) war bisher nicht so mein Ding. Nun bin ich aber pünktlich zum Jahresende 2014 auf ein Projekt gestoßen, das mich sowohl durchs Jahr 2015 begleiten könnte als auch gleichzeitig helfen, meine wachsende Sammlung von Stoffresten zu dezimieren: ein 365-Tage-Quilt. Tja, ich bin zwar ein Jahr zu spät dran, um noch einzusteigen, aber die Idee gefällt mir dennoch.

Sicherlich werde ich es nicht schaffen, jeden Tag daran zu werkeln, aber nach- und vorarbeiten war ja auch unter den diesjährigen Teilnehmern erlaubt. Ich möchte also im Schnitt sieben Stoffquadrate pro Woche zuschneiden und verarbeiten und am Ende des Jahres mit einer großen Patchworkdecke dastehen.

Da ich mehr Jersey- als Baumwollreste habe und ich mir außerdem eine Jerseydecke kuschliger vorstelle, werde ich als zusätzliche Schwierigkeit (hauptsächlich) Jerseystoffe verarbeiten und damit riskieren, dass sich das gute Stück am Ende stärker verzieht. Mal sehen, wie schnell ich das bereue…

Über den Status quo meines 365-Tage-Quilts werde ich natürlich regelmäßig berichten (und vielleicht gelegentlich fluchen). Los geht’s also am Donnerstag mit Quadrat 1.

Und eure Vorsätze so?

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