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Schlagwort: Nähmaschine

April, April – was, schon so spät!?

Ein Blick auf den Kalender sowie die regelmäßige Frage einer Blogleserin: „Wie geht’s dem Quilt?“ lösten in den letzten Wochen nicht gerade Zuversicht aus. Denn es herrschte nicht nur hier zwei Monate Sendepause, sondern auch an der Nähmaschine.

Nun sind die Monate Februar und März traditionell beruflich gut ausgefüllt, sodass wenig Zeit für Sonderprojekte bleibt. Das war auch in diesem Jahr nicht anders, weshalb es um das Jahresprojekt Quilt noch nicht geschehen ist, nur weil die vergangenen zwei Monate mau waren. Das war schließlich absehbar. Am letzten Wochenende habe ich nun endlich wieder einmal ein paar Quadrate zusammengesetzt und komme damit bis jetzt auf ca. 50 vernähte und etliche weitere zugeschnittene Quadrate, die noch auf farblich passende Gesellschaft warten. Wäre ich im Soll, müsste ich bis heute 90 Teile verarbeitet haben.

365-Tage-Quilt Stand April

Über Ostern geht es nun einige Tage in die Heimat,  wo in meinem ehemaligen Kinderzimmer inzwischen ein Nähplatz Einzug gehalten hat. Wenn das kein gutes Omen ist…

(Und wer weiß – vielleicht fallen bei der Gelegenheit noch ein paar fremde Stoffreste ab, die mein Sortiment ergänzen und den Quilt beleben können.)

Mein neuer Schatz: eine Overlock

Wenn Geburtstag und Weihnachten nah beieinander liegen, kann das Vor- und Nachteile haben. Jedenfalls sind die Zeiten vorbei, in denen es schwerfiel, sich bis Weihnachten gedulden zu müssen oder umgekehrt an Weihnachten nichts großes mehr zum Auspacken zu haben.

Mit dem diesjährigen Kombigeschenk meiner Eltern schließe ich jedenfalls gerade Bekanntschaft und ich bin sicher, dass wir gute Freunde werden – meine Overlockmaschine und ich!

Testobjekt: Armstulpen

Testobjekt: Armstulpen

Mein erster Versuch brachte Armstulpen hervor, die ich aus Reststücken zweier Stoffe zusammengesetzt habe. Da sie zum Wenden und beidseitig tragbar sein sollten, musste ich ein bisschen fummeln, bis mir klar war, wie ich die Teilstulpen gegeneinander verstürzen musste, damit am Ende auch zwei rechte Stoffseiten außen sind.

Um meine Maschine gleich mit einigen verschiedenen Stichen zu testen, habe ich nicht nur die (innenliegenden) Nähte mit der Overlock (4-Faden-Stich) genäht, sondern das Daumenloch einfach mit einem Rollsaum versäubert. Das erwies sich zwar als ziemlich fummelig, weil das enge Daumenloch auf dem dicken Transporttisch nicht ganz einfach zu handhaben war, ging aber.

Erstes Fazit: Ein neues Spielzeug einzuweihen macht auch jenseits der 30 immer noch großen Spaß!

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