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Erste Male: Probenähen für ein neues Schnittmuster

Wenn man sich in der (bloggenden) Nähszene umschaut, begegnet man regelmäßig Aufrufen zum oder Berichte übers Probenähen eines neuen Schnittmusters. Für die Ersteller der Schnittmuster ist das die Möglichkeit, Passform, Verständlichkeit der Anleitung und Ähnliches im Vorfeld der Veröffentlichung zu testen. Die teilnehmenden Schneiderlein bekommen im Gegenzug ein noch unveröffentlichtes Schnittmuster kostenlos vorab, verpflichten sich aber im Gegenzug, an einer gewissen Anzahl Proberunden teilzunehmen und Feedback zu geben sowie Bilder zur Veröffentlichung zu liefern.

Im vergangenen Herbst habe ich mich für ein solches Probenähen gemeldet, bei dem ein Bausatz für simple Herrenshirts getestet werden sollte. Männer sind ja eine chronisch schwierige Klientel, wenn es darum geht, sie zu benähen. Viele Stoffe scheiden aus, weil sie zu kindisch, feminin, albern sind. Und bei den möglichen Schnittmustern sieht es ähnlich aus – die Varianz bei T-Shirts, Hoodies oder Pullovern ist bei Herren nun einmal begrenzt.

Super-Basics für Herren von Muhküfchen

Den Schnitt von Ines von Muhküfchen fand ich deshalb interessant, weil er immerhin eine ungewöhnliche Idee für die Ärmel beinhaltet: Das Schnittmuster ist ein frei kombinierbarer Baukasten, bei dem man beispielsweise das Vorderteil mit Raglanärmeln (also schräg angesetzten) und das Rückenteil mit normalen Ärmeln nähen kann. Außerdem gibt es eine Langarm- und eine Kurzarm-Variante.

Im Rahmen des Probenähens habe ich insgesamt drei Shirts genäht und mich dabei auch gleichzeitig zum ersten Mal an einem V-Ausschnitt probiert. Der erwies sich in diesem Fall dann auch prompt als zu tief, sodass das Ergebnis eher ein „daheimrum“-Shirt ist. Außerdem scheint das von mir benähte Exemplar Mann eher kantige Schultern zu haben, an denen Raglan-Ärmel merkwürdige Falten werfen.

Ich habe für einen Mann mit 1,91 m Körpergröße und 100 cm Brustumfang Größe M genäht, was der Größentabelle entspricht und gut auskam. Mehr Fotos vom Probenähen mit anderen Größen, Ärmel- und Farbkombinationen findet ihr auf der Facebook-Seite von Muhküfchen und das Schnittmuster als E-Book gibt es hier.

kakakiri-Ballettröcke in Szene gesetzt

„Gibt es eigentlich auch Tragefotos von deinen Röcken“, wurde ich schon hier und da gefragt. „Ja, schon. Aber…“ musste ich dann bislang sagen, denn mich selbst wollte ich nicht unbedingt als öffenliches Model heranziehen. Und andere Kunden und Mittänzer dafür ebenso wenig „verhaften“.

Nun ergab sich aber eine Gelegenheit, einige meiner Ballettröcke mit einer Ballerina schön in Szene zu setzen: Yume Okano ist Tänzerin beim NRW-Juniorballett und trainiert regelmäßig mit uns Hobby-Tänzern bei den Open Classes des Ballett Dortmund. Sie hat sich netterweise gleich bereiterklärt, mit meinen Röcken zu posieren und sie ins rechte Licht zu setzen.

Übrigens: Meine Röcke gibt es in verschiedenen Weiten und Längen – sie passen also nicht nur zarten Ballerina-Figuren, sondern auch normalen Frauen.

Neu: jetzt auch bei DaWanda

kakakiri auf DaWanda

kakakiri jetzt auch bei DaWanda

Vor gut einem Jahr habe ich mein kleines Experiment gestartet und begonnen, handgenähte Ballettröcke über Etsy zu verkaufen. Der Zuspruch wuchs in den folgenden Monaten stetig, sodass ich mich inzwischen gut organisieren muss, um neben meinem Fulltime-Job noch Nachschub für den Shop und Spezialanfertigungen herzustellen und weitere Kooperationen (dazu in Kürze mehr!) einzugehen.

Etsy als internationale Seite bescherte mir Kunden aus Japan, Australien, den USA und anderen Ländern. Wer aber hierzulande nach selbstgemachten, individuellen Teilen sucht, schaut wohl zuerst bei DaWanda. Daher habe ich mich entschlossen, auch dort einen Shop zu eröffnen. Ab sofort findet ihr also meine Ballettröcke und Accessoires auch hier:

kakakiri auf DaWanda

 Ein Blick in den Shop

Erste Male: Nähen mit Avalon

Avalon kannte ich bis letzte Woche nur als Schauplatz eines Fantasy-Romans. Am Wochenende ist es mir aber unter die Nähmaschine geraten und hat ein Projekt gerettet.

Das Projekt war ein maßgefertigtes Balletttrikot für eine Etsy-Kundin, der Stoff ein in alle Richtungen dehnbares Lycramaterial. Der erwies sich als sehr widerspenstig: Bei allen Nahtproben ließ die Nadel Stiche aus – ob Geradstich oder Zickzack, ob Zwillingsnadel oder einfache. Nachdem diverse andere Fehlermöglichkeiten (Zwillingsnadel falsch eingefädelt, Faden in der Spulenkapsel verheddert etc.) ausgeschlossen waren, konnte es nur am Stoff liegen. Eine kundige Bekannte und die Beraterin im örtlichen Fachhandel empfahlen mir dann beide Avalon.

Diese wasserlösliche Spezialfolie soll verhindern, dass Stiche im Stoff verschwinden und sorgt dafür, dass der Stoff unter dem Nähfuß richtig „Grip“ hat. Dazu schneidet man (nicht zu schmale) Streifen, die man um die Nahtkante faltet und mit annäht. Zwar war es eine ordentliche Fummelei, den eingeschlagenen Belegstreifen und das Avalon zusammen sauber anzupinnen, aber es war die Mühe wert. Die Nähte waren plötzlich einwandfrei.

Man kann das genähte Teil anschließend natürlich einfach in die Waschmaschine stecken, aber weil ich zu neugierig war, wie sich das Avalon auflösen würde, habe ich es im Waschbecken ausgewaschen. Die Warnung der Verkäuferin, die Folie nicht mit nassen Fingern anzufassen erwies sich denn auch als berechtigt, weil das Avalon beim Kontakt mit Wasser sofort begann, sich wie durch Zauberhand in einen etwas seifigen Film zu verwandeln und dann ruckzuck ganz verschwunden war. Die Wasser von Avalon haben also nicht nur König Artus geheilt, sondern auch mir Rettung gebracht!

Und diesen Post schicke ich jetzt noch zum Creadienstag.

Mellie von Pattydoo: das Schnittmuster beim Wickel gepackt

Als damals in der Schule beim Berufseignungstest herauskam, dass ich eigentlich alles machen könnte, außer vielleicht Architekt oder Chirurg zu werden, fand ich dieses Urteil über mein räumliches Vorstellungsvermögen ungerecht. Ich habe den Rat dann zwar dennoch befolgt, wenn auch wohl nicht aufgrund dieses Tests…

Was das mit dem Schnittmuster zu tun hat, über das ich hier schreiben möchte? Nun ja, das Shirt „Mellie“ von Pattydoo hat mein räumliches Vorstellungsvermögen ordentlich auf die Probe gestellt: Es hat als besonderen Gimmick zwei überkreuzte Wickelteile vorne. Ich hatte im Pattydoo-Nähforum bei Facebook zwar schon verschiedentlich von Schwierigkeiten mit den Wickeln gelesen, aber erst nachfühlen können, woran es hakte, als ich mich selbst daran versuchte.

Dabei muss man wissen, dass die Pattydoo-Schnittmuster alle mit ausführlichen Videoanleitungen kommen, sodass man meinen sollte, dass etwaige Probleme damit lösbar sind. Aber mich hat ein Clou des Shirts dann doch schier zur Verzweiflung getrieben: Die Nähte, die Ärmel, Wickel und Vorderteil miteinander verbinden, sind nämlich nicht einfach Overlocknähte, die am Ende im Innern des Shirt liegen wie sonst üblich, sondern sie sollen mit der Nähmaschine genäht werden – und zwar so, dass die offenen Nahtkanten am Ende zwischen Vorderteil und Wickel versteckt sind.

Die entsprechende Stelle im Video habe ich wohl an die zehn Mal angeschaut, und immer scheiterte ich schon daran, nachzuvollziehen, wie die Teile des Shirts nun idealerweise vor mir auf dem Tisch angeordnet sein sollten. Nachdem ich eine Naht zum zweiten Mal aufgetrennt hatte, habe ich das Schwarmwissen der Facebook-Gruppe angerufen und dort auch einige Hinweise bekommen – allerdings nicht die ultimative Erklärung. Die habe ich schließlich selbst gefunden: Mit dem Abstand einiger Stunden habe ich das Video noch einmal angeschaut und hatte plötzlich eine Erkenntnis, die ich versuchen möchte hier zu erklären, denn vielleicht hapert es ja auch bei anderen an genau dieser Stelle.

Versuch einer Erklärung

Um den Ärmel sauber am Wickelteil zu fixieren, macht man eine ca. 3 cm lange Hilfsnaht. Dazu muss man zunächst den Wickel nach oben und dann von der Kante nach innen schlagen. Nachdem man die kurze Naht gesetzt hat, soll man den Ärmel über die gesamte Länge an den Wickel klammern und laut Video das Oberteil darüberschlagen. Doch genau hier ist der Haken! Was man im Video nämlich nicht sieht, ist, wie Ärmel und Wickel genau liegen müssen, bevor man das Oberteil hochklappt. Die Lösung bestand in meinem Fall darin, das Oberteil nicht über die drei Lagen des Wickels und des Ärmels zu schlagen, sondern darunter! Anders gesagt: Man muss alle Teile wieder so legen, wie es im Video gezeigt wird, bevor man die Hilfsnaht macht – also Wickel nach oben gelegt, Kante von Wickel und Vorderteil zur Mitte geklappt und Ärmel bündig auf dem Wickel. Es kommt also schließlich die linke Stoffseite des Vorderteils auf die linke Seite des Ärmels zu liegen. Hat man das einmal verstanden, läuft der Rest von ganz alleine.

Natürlich habe ich mich so über meinen Geistesblitz gefreut, dass ich versäumt habe, detaillierte Fotos von der Problemlösung zu machen. Es wird aber sicher nicht das letzte Shirt dieser Art bleiben, denn das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut, und jetzt, wo ich den Trick einmal verstanden habe, sollte es beim nächsten Mal ja auch direkt funktionieren.

Shirt Mellie Pattydoo kakakiri

Spitzenmäßiges Upcycling: Vom Spitzenschuh zum Federmäppchen

Spitzenschuh-Friedhöfe sind bei Hobbytänzern keine Seltenheit: Weil man sich von den Foltergeräten nicht trennen kann, werden sie in Kisten, Regalfächern oder Zimmerecken gehortet – das Stockholm-Syndrom der Ballettwelt. Auch bei mir lagen noch zwei Paar „tote“ Spitzenschuhe, die wegzuschmeißen ich bislang nicht übers Herz brachte.

Im November hatte ich mir in London neue Schuhe gekauft – zum ersten Mal nicht von Gaynor Minden, sondern von Bloch. Ich wollte wenigstens probiert haben, ob es eine Alternative zu den (ebenfalls schmerzhaften) Gaynors gibt. Als ich nun nach nur drei Stunden in diesen neuen Schuhen beschloss, sie als Fehlinvestition abzuschreiben, überlegte ich, was ich mit den fast neuen Schuhen anfangen könnte. Sie gebraucht zu verkaufen schien mir – zumal angesichts meiner Schuhgröße (43) – ziemlich aussichtslos. Da erinnerte ich mich hieran:

Ein Beitrag geteilt von Katharina Kierig (@kakakiri) am

Diese Idee wollte ich wiederbeleben. So habe ich die kaum getragenen Spitzenschuhe und ein anderes abgelegtes Paar kurzerhand zu Täschchen mit Reißverschluss umfunktioniert, in denen man Stifte, Kosmetikartikel, Haarutensilien oder Spitzenschuh-Accessoires unterbringen könnte.

Die dafür benötigten Materialien (ein wenig zartrosa Spitze, weißer Baumwollstoff als Unterlage und einige bunte Reißverschlüsse) hatte ich noch im Vorrat, und die Reißverschluss-Einsätze waren schnell genäht. Das Einnähen in die Schuhe wiederum war um einiges pfriemeliger, denn die steifen Spitzenschuhe lassen sich nicht so unter die Nähmaschine zwängen, dass man einmal ringsherum nähen könnte. Daher habe ich nur die beiden Längsseiten jeweils mit der Maschine angenäht und musste entlang der Ferse und der vorderen Rundung von Hand sticheln. Bei einem Schuh habe ich das gleich mit ein wenig Paillettendeko kombiniert, aber meiner Instagram-Bubble gefiel die neutrale Variante besser:

Spitzenschuh instastory bedazzled clean täschchen

Übrigens

Diese vier Exemplare stehen nun in meinem Etsy-Shop zum Verkauf. Wer seinen eigenen Spitzenschuhen auf diese Art ein neues Leben schenken möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Juwelen von Balanchine

Ein Workshop des Staatsballett Berlin

Neulich habe ich eine Choreografie von George Balanchine getanzt. „Na und?“ werden die einen jetzt fragen. „Wie das?“ die anderen. (Und wer fragt, „George wer?“, sollte ebenfalls weiterlesen.)

Mit dem Schulorchester Werke von Bach, Mozart oder Beethoven spielen? Ist kein Problem. Bei der Aufführung der lokalen Ballettschule Ausschnitte aus „Dornröschen“ oder „Nussknacker“ zeigen? Unkritisch. Wer jedoch ein Stück eines Komponisten aus dem 20. oder 21. Jahrhundert für Amateure oder eine bestimmte Besetzung arrangieren wollte, stößt womöglich auf Probleme. Und wer gar daran denkt, mit seiner Ballettschule eine Choreografie von George Balanchine auf die Bühne bringen zu wollen, kann sich von dieser Idee eigentlich sofort verabschieden. Denn da gibt es den kleinen Stolperstein namens Urheberrecht.

Im Fall von George Balanchine (und vielen weiteren) sind Erben bzw. Rechteverwalter streng darauf bedacht, die Werke so zu erhalten, wie sie von den Künstlern geschaffen wurden. Um das insbesondere bei ohnehin nie 1:1 reproduzierbaren Live-Aufführungen von Kompositionen oder Choreografien zu gewährleisten, achten sie vor allem auf die Qualität der Interpreten. Im Falle des Choreografen Balanchine heißt das, dass nur professionelle Ballettcompagnien die Genehmigung zur Aufführung seiner Werke erhalten und die zur Einstudierung einen vom George Balanchine Trust bestellten Repetiteur in Anspruch nehmen müssen.

Ich ging also bislang nicht davon aus, in meinem Leben einmal eine Balanchine-Choreografie zu tanzen. Doch dann hatte eine der Teilnehmerinnen, mit denen ich im letzten Sommer in Finnland „Schwanensee“ getanzt habe, die Idee, bei einem Workshop des Staatsballett Berlin ein kleines außerfinnisches Wiedersehen zu veranstalten. Von diesen Workshops für Hobbytänzer hatte ich bereits gehört, und als Vorwand für ein Wochenende in Berlin taugte das allemal!

Da in dieser Saison Balanchines berühmte Trilogie „Jewels“ auf dem Spielplan des Staatsballetts steht, kamen wir Amateure so in den seltenen Luxus, Ausschnitte aus zweien der Edelstein-Ballette zu lernen. Während die eine Gruppe Auszüge aus „Emeralds“ einstudierte, lernten wir das Finale aus „Diamonds“. (Der dritte Teil, „Rubies“, ist so schnell und athletisch, dass er für Amateure eh nicht realisierbar ist.)

George Balanchine, der als Begründer des amerikanischen Balletts gilt und untrennbar mit der School of American Ballet und dem New York City Ballet verbunden ist, ist insbesondere für rhythmische Prägnanz und schnelle Fußarbeit bekannt. Und während das Finale aus „Diamonds“ mit langsamen, ausladenden Schritten beginnt, nimmt Tschaikowskys Musik dann nochmal Tempo auf, und wir durften Bekanntschaft mit einigen der rhythmischen Spielereien Balanchines machen. Wer sich wie ich lieber auf sein musikalisches Gespür verlässt als zu zählen, muss hier nämlich zähneknirschend einsehen, dass man gelegentlich nicht ums Zählen herumkommt. Eine Folge von Passés, die zunächst im Vierer- und dann im Dreiermetrum stehen, während die Musik unverändert durchläuft, sieht für den Zuschauer im Publikum unproblematisch aus. Wie tricky es in Wirklichkeit ist, merkt man aber schnell, wenn man aber versucht, das präzise auszuführen.

Wie gut uns das gelungen ist, wird aber niemand erfahren, denn eine öffentliche Aufführung gab es natürlich nicht und das vom Staatsballett aufgenommene Video ist auch streng vertraulich. Bei den Profis sieht das jedenfalls so aus:

2017 ‒ Ein Jahresrückblick in Suchbegriffen

Wie ich ja hier schon eingestanden habe, waren meine Blogaktivitäten in den letzten Monaten eher mickrig. Doch das hält erfreulicherweise die Suchmaschinen nicht davon ab, Menschen auf meine Seite zu schicken. Und so habe ich mir zum Jahresende wieder den Spaß gemacht, zu schauen, welche Suchbegriffe zu mir geführt haben. Leider ist das ja auf einen winzigen Teil der Suchbegriffe beschränkt, weil Google WordPress nicht verrät, was gesucht wurde.

Ein Jahresrückblick auf die wenigen aufgeschlüsselten Suchbegriffen (etwa 4100 unbekannten Suchbegriffen stehen gerade einmal 69 Klartext-Begriffe gegenüber) zeigt vor allem eines: Meine weiterhin populärsten Blogposts über das Reiseetui und die Pärchenhandschuhe sind auch bei den Suchbegriffen ganz vorn. Hinzugekommen ist ein dritter Beitrag, der viele interessiert hat: Wie man DIN-A4-Schnittmuster zu einem A0-Bogen zusammensetzt und plotten lässt.

Doch abgesehen von solch eindeutigen Suchanfragen gab es auch etwas obskurere Wege auf meinen Blog: Wer beispielsweise tischläufer nähen anleitung kostenlos gesucht hat, wird wohl leider ergebnislos weitergezogen sein. Und ärmel mit druckknöpfen befestigen ist zwar eine interessante Idee, die ich aber ebenfalls nirgends thematisiert habe.  Ich hoffe jedenfalls, derjenige, der einen halsausschnitt retten wollte, hatte damit mehr Glück als ich hier.

Danke an denjenigen, der (wahrscheinlich nach der Lektüre meines letzten Jahresrückblickslummerland ballett gesucht hat, nur um mir bei der Auswertung dieser Statistik wieder die Freude zu machen… (Immerhin ist das ja aber ein Suchbegriff, der einen Treffer landet.) Ich hoffe auch, dass der Leser, der mehr über bartok kontraste verstimmte geige wissen wollte, mit diesem Blogpost zufrieden war, schließlich kommen die „Kontraste“ nur in einem Nebensatz vor.

Noch mehr Statistik

Weil die Suchbegriff-Analyse bei so wenigen identifizierbaren Begriffen unbefriedigend ist, habe ich mal noch etwas weiter in meinen Blogstatistiken gewühlt und dabei interessante Feststellungen gemacht: Google mag zwar WordPress nicht mehr verraten, was Leute gesucht haben, aber auf welcher Google-Länderseite gesucht wurde, zeigt meine Statistik. Und da ist es doch erstaunlich festzustellen, dass nicht nur die deutschsprachigen Varianten google.at und google.ch mit auftauchen, sondern auch die Seiten aus Frankreich, Italien, England, den Niederlanden oder Russland, Polen, Ungarn und Tschechien.  Überhaupt ist der Blick auf die Karte, woher Leser meines Blogs kommen, spannend: Von dieser Stelle schicke ich einen besonderen Gruß an den jeweils einen Besucher meiner Seite aus Paraguay, Sambia, Mauritius, dem Libanon, Estland, Peru, der Slowakei, Nicaragua, Neukaledonien, Marokko, Jamaika, Kirgisistan, Tansania, Costa Rica, Papua-Neuguinea, Ecuador, Liechtenstein, Zypern, der Dominikanische Republik und dem Irak!

Und im nächsten Jahr verwendet ihr dann alle Bing oder Yahoo und ich verrate mehr über die ausgeführten Suchen, einverstanden?! 😁

Ballettröcke in Serie: Traumtänzer eingekleidet von kakakiri

Als ich im Frühjahr anfing, Ballettröcke selbst zu nähen und zu verkaufen, war das eine Idee, die ich ausprobieren wollte, ohne mir viel davon zu versprechen. Mir war klar, dass das ohne große Werbeaktivitäten neben einem Vollzeitjob höchstens eine Liebhaberei werden würde. Umso überraschter bin ich nun am Ende dieses Jahres über die Nachfrage und den Zuspruch für meine Ballettröcke. Neben etlichen Verkäufen über Etsy und vielen im direkten Umfeld unter meinen Mittänzern, hatte ich vor ein paar Wochen die Gelegenheit, eine ganze Ballettklasse mit einheitlichen Röcken auszustatten.

An vielen Ballettschulen ist es üblich, dass die Kinder einheitliche Kleidung tragen. Je nachdem, welcher Lehre die Schule folgt, kann das entweder eine selbst „verordnete“ Uniform sein oder beispielsweise den Regularien der Royal Academy of Dance folgen. Die Ballettschule Traumtänzer in Dortmund hat nun für ihre Teeniemädchen Trikots in königsblau vorgegeben und mich gefragt, ob ich dazu einheitliche, aber individuell gestaltete Röcke nähen wollte. Und natürlich wollte ich!

Gemeinsam haben wir einen Stoff mit Seerosen-Print in hellblau und königsblau ausgesucht und ich habe daraus acht identische Röcke gefertigt, die man nicht von der Stange kaufen kann.

Ballettröcke kakakiri Seerosen

5 m Stoff für Ballettröcke à la kakakiri

Ballettröcke kakakiri Seerosen

die fertige Kollektion

Und mal ehrlich: Passen die farblich nicht wie die Faust aufs Auge?

Jahresendspurtblogpost 2017

Die gute Nachricht vorweg: Dieser Blog ist noch am Leben. Es lag weniger an einem Mangel an Themen als an der fehlenden Zeit, dass die vielen realisierten Nähprojekte der letzten Monate nicht dokumentiert und beschrieben wurden, dass eine Reise nach London, um wieder einmal Händels „Messias“ mit 3000 anderen Menschen zu singen, ohne Blogbeitrag verstrich oder ich nicht von meinem Pointe-Shoe-Fitting bei Bloch in London berichtete…

Was nun also eigentlich mindestens fünf eigene Blogposts verdient hätte, bekommtin diesem Jahresendspurtblogpost wenigstens eine Fotogalerie. Und gute Vorsätze fürs nächste Jahr gibt’s obendrauf!

Übrigens: Auf den Jahresrückblick 2017 in Suchbegriffen dürft ihr euch auch noch freuen!

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